Naturräume erleben

Der Region kann man sich aus allen Himmelsrichtungen nähern: Im Süden liegt beispielsweise der Deutsch¬Luxemburgische Naturpark, der nicht nur durch seine landschaftliche Vielfalt beeindruckt, sondern auch durch seine vielen Festungen, Burgen und Schlösser, Klöster und Ordenskirchen, die Einblicke in längst vergangene Zeiten gewähren. Im Naturpark Südeifel, der sich bis nach Luxemburg ausdehnt, über die Hochflächen des Islek, durch das Ourtal, kann man eine unberührte Natur mit seltenen Pflanzen und Tieren entdecken, bis hin ins Sauertal, dem südlichen Ausläufer des Naturparks.

Aber auch der grenzübergreifende Deutsch¬Belgische Naturpark Hohes Venn-Eifel lädt zu spannenden Ausflügen ein. Er wird dominiert von einem mehr als 8.000 Jahre alten Hochmoor. Als ältestes und größtes Naturschutzgebiet Belgiens hält diese Naturschönheit beispiellose Entdeckungen im Bereich einer außergewöhnlichen Fauna und Flora bereit. Gesäumt wird diese unverwechselbare Landschaft durch hohe und dichte Wälder, weite bewirtschaftete Felder, Stauseen sowie plätschernde Bäche und tiefe Bachtäler. Hier atmet man Natur pur ein: den Duft von Wildkräutern, Holz und frisch gemähtem Gras. Hilfreiche Informationen sind im Haus des Naturparks, im Haus Ternell und im Tourismusbüro der Gemeinde Weismes zu erhalten. 

Im Norden befindet sich der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens, der Nationalpark Eifel. Tief eingeschnittene Täler, Eichen- und Buchenwälder, ökologisch besonders wertvolle Offenland-Biotope und ein bedeutendes Rotwildvorkommen zeichnen den Nationalpark Eifel in seiner Vielfalt aus. Auf 11.000 Hektar gilt: „Natur Natur sein lassen“. Aktivurlauber finden zahlreiche Angebote: den Wildnis-Trail oder geführte Wanderungen, Tages- oder Mehrtagesradtouren. 

Im Vulkaneifel European Geopark sind es die Maare, die „Augen der Eifel“, die das Landschaftsbild charakterisieren. Individuelle oder geführte Touren, z. B. mit den Geopark-Rangern, führen durch so genannte Trockenmaare, zu Wasserfällen oder z. B. dem Kaltwassergeysir Wallenborn. Gerade die kleinen Gäste werden in der Vulkaneifel spielerisch an das Thema rund um das heiße Gestein herangeführt. Museen, wie z. B. das Maarmuseum in Manderscheid oder das Vulkanhaus Strohn, beziehen ihre Besucher aktiv ein. In diesen kann man im wahrsten Sinne des Wortes in die Maare abtauchen oder in Vulkane blicken.

„Mehr erleben, fühlen, sehen, hören, riechen!“, so lautet das Motto des Mendiger Vulkanmuseums. Drei Highlights und somit ganz unterschiedliche „Vulkan-Welten“ gilt es hier zu entdecken: den „Lava-Dome“, eine Mitmach-Erlebniswelt rund um die Welt der Vulkane, den „Lavakeller“, eine einmalige unterirdische Vulkanlandschaft, und die Museumsley, ein ehemaliges Grubengelände, auf dem Basaltsteine aus den Felsenkellern ans Tageslicht befördert wurden.

Abtauchen kann man auch im Laacher See, unweit der Städte Mayen und Mendig. Die Entstehung des Laacher Sees ist ebenfalls auf vulkanische Aktivitäten zurückzuführen. Heute sind der See und seine Umgebung nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, Spaziergänger und Wassersportbegeisterte. Nur wenige Meter entfernt lohnt ein Besuch der Abtei der Benediktiner Maria Laach.

„Das blaue Gold“ Hochbelgiens hat den Bau von vier Staudämmen ermöglicht: die Gileppe-Talsperre in Jalhay, die Wesertalsperre in Eupen sowie die Staudämme der Warche in Robertville und Bütgenbach, wobei letztere Ortschaft das Sportmekka schlechthin ist: Segeln, Surfen, Schwimmen, Strand mit Aquapark, Tret- und Segelboote, beschilderter Wanderweg um den See, Abenteuerpark, Tennis, Feriendorf usw. 

Qualität ist unsere Natur

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Betriebe der Qualitätsoffensive EIFEL angeschlossen. Die „Gastgeber Regionalmarke EIFEL“ haben einen ganzheitlichen Qualitätsgedanken in ihre Betriebsphilosophie integriert – hier wird Qualität gelebt. Das zeigt sich im Umgang mit den Gästen, der gepflegten Unterkunft, in der regionalen Produktwahl beim Frühstück und auch in den Bemühungen, die Natur- und Kulturlandschaft Eifel zu schützen und zu fördern. Dies führte u. a. auch dazu, dass sich spezielle Angebotsgruppen – je nach Region – gebildet haben, wie z. B. die „Nationalpark-Eifel-Gastgeber“ oder die „Geopark-Gastgeber“ – Betriebe, die sich ihrer Region im Besonderen verbunden fühlen und auch mit Hilfe geschulter Führer dem Gast die Besonderheiten zu Fuß, auf dem Rad oder auch zu Pferd näherbringen. Übrigens: Die „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ haben sich speziell auf die Wünsche der Wanderfreunde eingestellt. Sie bieten den Wanderern z. B. einen Hol- und Bringservice zum Wandersteig, einen Gepäckservice oder die Bereitstellung von Kartenmaterial. 

In Ostbelgien gibt es vergleichbare Anstrengungen. „Slow-Tourismus“ lautet das Motto, weil es viel von dem vereint, was das Ferienland Eifel und Ostbelgien ausmacht: Gastfreundschaft in allen Sprachen, Gefühl der Geborgenheit, sanfter Tourismus statt Massentourismus, verborgene Schätze entdecken statt Riesenattraktionen, Natur erleben, langsame Fortbewegungsmittel wie das Fahrrad oder das Wandern bevorzugen. Seit Jahren werden ebenfalls die Beherbergungsbetriebe klassifiziert, um den Gästen eine größtmögliche Transparenz und Qualität zu bieten. 

TeTRRA Technologieatlas | Impressum

TeTRRA - Technology Transfer & Recruiting in Rural Areas ist ein grenzüberschreitendes Projekt in der EUregio Maas-Rhein, das von der Europäischen Union gefördert wird. Als attraktiver Wirtschaftsstandort, der als ländlicher Raum Natur und Technik verbindet, die Wirtschaftsregion jungen Menschen eine Zukunftsperspektive. das von qualifizierten im Grenzraum Belgien, Nuederlande und Deutschland voranzutreiben und Fachkräfte in der Region zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.tetrra.eu