Kulturland Eifel: Festivals, Krimis, Kunst, Kelten und Römer

Die früher als eher „arme“ Region bezeichnete Eifel birgt heute eine Vielzahl von Kulturschätzen. Literatur und Poesie spielten bei den Menschen hier schon früh eine große Rolle. So gibt es viele Sagen, Lieder und Gedichte, die sich mit dem Leben in der Eifel beschäftigen. Heute sind es die Krimis von Autoren wie Jacques Berndorf oder Ralf Kramp, die die Eifel als „Tatort“ bekannt machen. Eine feste Institution in der Kulturlandschaft der Eifel ist das nunmehr alle zwei Jahre stattfindende Krimifestival „Tatort Eifel“. Und im sonst so gemütlichen Eifelstädtchen Hillesheim können sich die Gäste im „Kriminalhaus“ durch das 26.000 (Kriminal-)Bände umfassende Krimiarchiv arbeiten oder im Café Sherlock die Kaffeespezialröstung „Schwarzer Tod“ probieren. 

Die Sprache steht auch beim alle zwei Jahre stattfindenden Eifel Literatur Festival im Mittelpunkt. Autoren und Rezitatoren aus aller Welt treffen sich dann in der Eifel und stellen ihre Werke hautnah, oft im besonderen Ambiente, vor. Inzwischen finden die einzelnen Literaturveranstaltungen des Festivals an ausgewählten Orten in allen Kreisen der deutschen Eifel und auch in Ostbelgien statt.

Aktuelle Ausstellungen in Museen, Festspiele auf Burgen, Konzerte oder traditionelle Feste – auf der Kulturplattform Eifel-Art ist das Kulturspektrum der Eifel auf einen Blick ersichtlich und kann – nach Themen geordnet – detailliert abgefragt werden.

„Salve!“ heißt es auf den „Straßen der Römer“, einem Projekt mehrerer Tourismusinstitutionen, zu denen auch die Ferienregion Eifel zählt. Nach den Kelten waren es vor allem die Römer, die in der Eifel ihre Spuren hinterlassen haben. Die „Straßen der Römer“ fassen über 100 Sehenswürdigkeiten zusammen, die mit den Römern, ihrem Leben und Schaffen in unmittelbarem Zusammenhang stehen. So führt beispielsweise ein römischer Legionär die Besucher auf einem archäologischen Rundweg durch Bitburg, oder die Kalkbrennerei in Bad Münstereifel gibt einen Einblick in die Arbeit am Brennofen.

Nirgends erhält man einen so realistischen Einblick in die Geschichte wie in den Burgen, Ruinen und Klöstern der Eifel und Ostbelgiens. Hier werden die Relikte der 

Vergangenheit nicht nur ausgestellt, sondern z. B. in Form von Burgfesten wie auf der Burg Manderscheid, der Genovevaburg in Mayen oder auf der Burg Satzvey sowie der Burg Reinhardstein wieder belebt. 

Im Norden Ostbelgiens führt die Burgenroute im Dreiländereck durch das Gebiet der Burgen und Herrenhäuser und offenbart so manchen unerwarteten Aus- und Einblick, so sind z. B. die Eyneburg in Hergenrath sowie das Töpfereimuseum der Burg Raeren ganzjährig zugänglich.

Darüber hinaus laden die Burgen heute zu herausragenden Veranstaltungen ein, z. B. auf der Burg Monschau zur „Monschau Klassik“. Im Herbst kommen junge Besucher bei der Hexenjagd, Kostümführungen, Bastelstunden und Halloween-Veranstaltungen ganz auf ihre Kosten. Auch das Kinder- und Jugendkulturfestival „Sommer Heck Meck“ bietet alle zwei Jahre ein mehrmonatiges abwechslungsreiches Kulturprogramm, das an verschiedenen Orten in der Eifel durchgeführt wird. 

Zu den kulturellen Highlights gehören ebenfalls das „OstbelgienFestival“ mit hochkarätigen klassischen Konzerten, das alljährlich stattfindende Straßenfestival „HAASte Töne“ in der Eupener Unterstadt sowie der Eupener Musik Marathon, ein Musikfestival mit drei Dutzend Live-Konzerten für Groß und Klein. Das neue Kulturzentrum Triangel in St. Vith bietet den professionellen Rahmen für Konzerte und Theateraufführungen unterschiedlichster Art, so u. a. für das immer im Herbst stattfindende internationale Theaterfestival.

Malerische kleine Eifeldörfer sind im Süden Ostbelgiens entlang der Ourtalroute wie an einer Perlenkette, mit atemberaubenden Panoramaaussichten, aneinander gereiht, und laden, wie z. B. Monreal in der Vordereifel, zu kurzweiligen Besuchen ein. In dem vom Mittelalter geprägten Dorf mit seinen romantischen Winkeln, anmutig überragt von den Ruinen der Löwen- und der Philippsburg, findet alle zwei Jahre ein historischer Handwerker- und Bauernmarkt statt. Dann erfreuen sich die Besucher an der Kunst von Sängern, Gauklern und Marketendern. 

Filmreif präsentiert sich auch Schloss Bürresheim nordwestlich von Mayen. Eine kurze Außenaufnahme des Schlosses ist im Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ zu sehen. In den Räumlichkeiten des Schlosses können Besucher die nahezu unveränderte Inneneinrichtung besichtigen, die den Lebensstil des rheinischen Adels vom 15. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert zeigt. 

Wie Schloss Bürresheim wurde auch die Burg Eltz – eingebettet im romantischen Eltztal – niemals erobert oder durch Kriege zerstört. Eine Führung durch die Burg ist wie eine Zeitreise durch acht Jahrhunderte Kultur- und Kunstgeschichte.

Wer hingegen Action sucht, ist auf dem Nürburgring 

genau richtig. Das neue Freizeit- und Businesszentrum verspricht Motorspaß-Abenteuer für die ganze Familie: von der Backstage-Tour mit Blick hinter die Kulissen bis hin zum test°center, einer interaktiven Ausstellung mit einem begehbarem Motor. Und natürlich ziehen Großveranstaltungen wie Rock am Ring oder das 24-Stunden-Rennen Jahr für Jahr tausende Besucher in ihren Bann.

Ein Abenteuer der anderen Art bietet die Bitburger Marken-Erlebniswelt. Auf dem historischen Brauereigelände kann man Biergeschichte hautnah erleben. Natürlich darf am Abschluss des Rundgangs mit einem Original Bitburger Premium Pils angestoßen werden.

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