Aktiv erleben: Wandern, Rad fahren, Motorradtouren

Naturnah geht es zu Fuß oder auf dem Rad durch die unterschiedlichen Regionen. Rund-, Themen- und sogar ein Fernwanderweg lassen so manches Wander(er)herz höher schlagen. 

Das Wanderangebot zählt ebenfalls in Ostbelgien zu den wichtigsten Trümpfen. Insgesamt stehen

2.600 km Rundwanderwege zur Verfügung, die einheitlich markiert und auf acht topografischen Wanderkarten dargestellt sind. Wer die landschaftliche Vielfalt Ostbelgiens intensiv erleben möchte, der kommt um eine Mehrtagestour auf dem Fernwanderweg „GR 56“ nicht umhin. Das Verkehrsamt der Ostkantone bietet zusammen mit den Gastbetrieben auf diesem Fernwanderweg Pauschalangebote zwischen drei und sieben Tagen an, bei denen das Gepäck für die Gäste zum nächsten Etappenziel gebracht wird. 

Eine Besonderheit, die gleich in fünf Ortschaften Ostbelgiens angeboten wird, sind die so genannten Gourmet-Wanderungen. Diese Tageswanderungen werden unterbrochen von Kurzaufenthalten in gastronomischen Betrieben, um dort die angebotenen Spezialitäten des Hauses einzunehmen: mal die Vorspeise, mal das Hauptgericht, mal das Dessert.

Rund- und Themenwanderwege, z. B. die „Traumpfade“ oder die „Moorroute“, sind ideal für den spontanen Ausflug bzw. für Tagestouren. Spannende Wegeführungen, auch vorbei an Burgen oder Burgruinen, versprechen insbesondere für Kinder Wanderabenteuer pur.

Wer sich lieber auf den Fahrradsattel schwingt, auf den wartet im Grenzraum ein sehr gut ausgeschildertes Radwegenetz. Neben den Himmelsrichtungen stehen den Radfreunden auch verschiedene Schwierigkeitsgrade offen. Eher bequem und daher meist familienfreundlich radelt es sich auf den stillgelegten Bahntrassen, z. B. auf 113 km der Trasse der ehemaligen Vennbahn und deren Nebenstrecken zwischen Spa und Burg-Reuland bzw. bis Steinebrück, wo das Netz übrigens an den Eifel-Ardennen-Radweg Richtung Prüm und Arzfeld bzw. Waxweiler anschließt, oder aber auf Strecken wie dem Maifeld-Radweg, der von Mayen nach Ochtendung bzw. Münstermaifeld führt, dem Maare-Mosel-Radweg oder dem Kalkeifelradweg. Auf dem Vulkanpark-Radweg von Mayen nach Andernach radelt man zwar nicht auf einer ehemaligen Bahntrasse, auf Grund des geringen Gefälles ist aber auch dieser Radweg besonders familienfreundlich. Darüber hinaus gibt es auf den 31 Kilometern viele vulkanologische und archäologische Projekte des Vulkanparks zu entdecken.

Etwas kräftiger in die Pedale treten heißt es beim Radwanderwegenetz „VeloTour Hohes Venn – Eifel“, welches nach dem Knotenpunktsystem beschildert ist und eine unbegrenzte Anzahl von Rundfahrten ermöglicht, und zwar in beide Richtungen. An allen Knotenpunkten befinden sich zusätzlich zu den Richtungswegweisern Infotafeln oder Zoomkarten zur Orientierung und Information. Dieses Radwegenetz erstreckt sich über das gesamte Ostbelgien bis hinein in die Nachbarregionen. 

Eine ganz neue Dimension des Radfahrens bietet das E-Bike – ein Fahrrad mit Elektromotor. In der Eifel gibt es bereits ein Netz von Verleih- und Akkustationen, das jedoch noch weiter ausgebaut wird.

Pferdestärken der besonderen Art kommen auf den Straßen der Eifel und Ostbelgiens zum Einsatz. Für Motorradfahrer ist diese Region ein wahres Touren-Eldorado. Kurvenreich führen die Straßen von einem Highlight zum nächsten. In kürzester Zeit entdecken die Motorradfreunde die Vielfalt dieser Landschaft: die unterschiedlichen Natur- und die abwechslungsreichen Kulturräume. „Bikers welcome!“ – keine neue Mode, sondern Tradition!

TeTRRA Technologieatlas | Impressum

TeTRRA - Technology Transfer & Recruiting in Rural Areas ist ein grenzüberschreitendes Projekt in der EUregio Maas-Rhein, das von der Europäischen Union gefördert wird. Als attraktiver Wirtschaftsstandort, der als ländlicher Raum Natur und Technik verbindet, die Wirtschaftsregion jungen Menschen eine Zukunftsperspektive. das von qualifizierten im Grenzraum Belgien, Nuederlande und Deutschland voranzutreiben und Fachkräfte in der Region zu gewinnen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.tetrra.eu